Enzyklopädie: Völkermord Sinti und Roma

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Die Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das vorhandene Wissen zur Verfolgung und Ermordung der Sinti:ze und Rom:nja während Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg (1933–1945). Mehr als 90 Autor:innen aus 25 Ländern (Stand: März 2024) wirken daran mit. Die Beiträge über die Geschichte und die Nachwirkungen des Völkermordes, der auch als „Holocaust an den Sinti und Roma“ bezeichnet wird, werden laufend aktualisiert und erweitert. Sie sind auf Deutsch und Englisch verfügbar und werden bis 2025 auf etwa 1000 Beiträge anwachsen. Welche Schwerpunkte bereits jetzt zur Verfügung stehen, erfahren Sie unter dem Menüpunkt „Aktuelles“.

Reinhard Florian (1923–2014)»Nach fast vier Jahren Lager und Hunger und Schwerstarbeit (…) war ich im Mai 1945 in Ebensee schließlich selbst zum ›Muselmann‹ geworden.«Quelle

Reinhard Florian, Ich wollte nach Hause, nach Ostpreußen! Das Überleben eines deutschen Sinti, hg. von Jana Mechelhoff-Herezi und Uwe Neumärker, 2012, S. 66.

Sie können den Inhalt nach dem Alphabet A bis Z durchsuchen, über Rubriken thematische Schwerpunkte erschließen, oder Orte, Personen, Schlagworte und Autor:innen über den Index finden. Eine Chronologie enthält die wichtigsten mit dem Völkermord verbundenen Ereignisse. Zusätzlich veranschaulichen Fotografien und Karten die Dimensionen der Verfolgung und Ermordung der Sinti:ze und Rom:nja in Europa.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in Über uns. Zur Konzeption der Enzyklopädie erfahren Sie mehr im Editorial.