Ivan Bilashchenko 2019

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Ivan Bilaščenko (1926–2023) in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, 2019.

Ivan Bilaščenko wurde 1926 in Dmytrivka, Region Tscherkassy, Ukraine, geboren. Nach dem Einmarsch der Deutschen überlebte die Familie dank der Hilfe des Bürgermeisters eine von Deutschen angeordnete Erschießung der Rom:nja des Dorfes. Im Alter von 16 Jahren wurde er nach Deutschland zur Zwangsarbeit deportiert, konnte aber fliehen. Er kehrte nach Hause zurück und ging als Soldat zur Roten Armee. Nach dem Krieg absolvierte er eine Technische Hochschule für Bauwesen und gründete eine Familie.

Er engagierte sich viele Jahre und vermittelte seine Erfahrungen als Überlebender der Hungerskatastrophe in der Ukraine 1932/33 (Holodomor), des Genozids an den Rom:nja und des Zweiten Weltkrieges. Im August 2019 nahm er an der internationalen Gedenkveranstaltung von „Dikh he na bister“ (Romanes für „Sieh und vergiss nicht“) in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau teil.

Fotograf: Kubo Krizo

Dikh he na bister/Kubo Krizo