Achsenmächte

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Achsenmächte
  • Version 1.0
  • Publikationsdatum 15. Februar 2024

Inhaltsverzeichnis

Als „Achsenmächte“ wurden während des Zweiten Weltkrieges Deutschland, Italien und Japan bezeichnet, die sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen hatten. Vorausgegangen war dem eine Vereinbarung zwischen Deutschland und Italien, die am 1. November 1936 die „Achse Rom–Berlin“ gründeten. Etwa einen Monat später, am 25. November 1936, unterzeichneten Deutschland und das Kaiserreich Japan den sogenannten Antikominternpakt, der als Bündnis gegen die Sowjetunion gerichtet war. Italien trat dem Pakt am 6. November 1937 bei. Am 22. Mai 1939 unterzeichneten Deutschland und Italien den „Stahlpakt“, der das Bündnis um militärische Vereinbarungen erweiterte. Am 27. September 1940 schließlich unterzeichneten Deutschland, Italien und Japan den „Dreierpakt“, der als „Achsenbündnis“ bekannt wurde.

Zitierweise

Paola Trevisan: Achsenmächte, in: Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa. Hg. von Karola Fings, Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg, Heidelberg 15. Februar 2024. -

1936
1. November 1936Deutschland und Italien unterzeichnen einen Bündnisvertrag („Achse Berlin–Rom“).
25. November 1936Deutschland und Japan unterzeichnen den gegen die Sowjetunion gerichteten „Antikominternpakt“. Italien tritt dem Pakt am 6. November 1937 bei.
1939
22. Mai 1939Deutschland und Italien unterzeichnen den „Stahlpakt“, der den bisherigen Bündnisvertrag um eine enge militärische Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung im Fall eines Angriffskrieges erweitert.
1940
27. September 1940Deutschland, Italien und Japan unterzeichnen den „Dreierpakt“, der als „Achsenbündnis“ bekannt wird.