Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma, Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald, 2012. Die Aufnahme zeigt einen Ausschnitt des Denkmals auf der Grundfläche des Blocks 14 auf dem früheren Lagergelände. Es wurde auf Initiative des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma errichtet und anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 8. April 1995 eingeweiht.
Etwa 3 500 bis 4 000 Sinti:ze und Rom:nja waren seit 1938 in dieses Lager verschleppt worden. In den Blöcken 14 und 15 wurden im September 1939 mindestens 570 Roma aus dem österreichischen Burgenland untergebracht. Fast die Hälfte dieser Häftlinge überlebte nicht.
Das Denkmal besteht aus 100 schwarzen Basaltstelen auf schwarzem Schotter. 18 dieser Stelen sind mit den Namen anderer Konzentrations- und Vernichtungslager versehen, in denen Sinti:ze und Rom:nja ermordet wurden. Der auf Deutsch, Englisch und Romanes angebrachte Widmungstext lautet: „Zum Gedenken an die Sinti und Roma, die Opfer des NS-Völkermords wurden.“





